Archiv für das Tag 'Arbeit'

Aug 17 2008

Suchmaschine für Jobs und freie Stellen

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Nur kurz geblogt:
Wer es nicht kennt und auf der Suche nach einer neuen Anstellung ist, der sollte sich mal www.Opportuno.de anschauen. Eine MetaSuchmaschine für Jobsuchende und Arbeistwillige.

Keine Kommentare

Jun 25 2008

Ablenkung bei der Arbeit kostet Milliarden

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Kennst Du das nicht auch? Du solltest eigentlich arbeiten, doch gibt es andere Dinge die gerade viel wichtiger sind – Blumengießen, mal gucken ob die Post gekommen ist,… Bei mir kann das zu Hause manchmal ein echtes Problem werden. Mittlerweile haben auch viele modernen Firmen dieses Problem erkannt. Dabei geht es ganz besonders um die sog. „WebWorker“, also Mitarbeiter die auf das Internet angewiesen sind um ihren Job zu erledigen. In einer Studie haben Amerikaner berechnet das der Wirtschaft in den USA 600 Milliarden Dollar flöten gehen, weil Mitarbeiter nich konzentiert an einer Tätigkeit arbeiten, sondern immer wieder abschweifen.

Ich arbeite auch in einem solchen BerufsFeld. Ohne meinen PC könnte ich meine Arbeit heute nicht mehr verrichten. Ebenfalls sind eMails zu einem Hauptkommunikationsmedium geworden. Nebenbei natürlich noch InstantMessaging oder Video-/Voice-Konferenzen. Und wenn ich darüber nachdenke, kann ich die Bedenken der Amerikaner aus eigener Erfahrung teilen. Mir ist es schon oft passiert das eine neue eMail eingetroffen ist bei der ich „nur mal kurz“ gucken wollte und schon war der ganze Vormittag verbraucht. Eine Anfrage eines Kollegen über InstantMessage und schon ist eine halbe Stunde weg. Wenn ich dann am Abend nach Hause fahre frage ich mich manchmal, was ich eigentlich heute geschafft habe. Und genau darin liegt die Schwierigkeit – gerade für Unternehmen.

In vielen Bereichen gibt es einfach zuviel Ablenkung, bzw. Grundrauschen um konzentriert an einer Aufgabe zu arbeiten und nicht ständig abgelenkt zu werden. Da ich nun gezwungener Maßen ein paar Tage zu Hause bleiben musste, hatte ich mal wirklich Zeit mein Arbeitsverhalten der letzen Zeit unter die Lupe zu nehmen – und ein paar Idee für die Zukunft zu entwickeln:

  1. eMails
    Wie oft rufst Du deine eMails ab? Oder bist Du ständig online um sofort auf das Hinweisfenster reagieren zu können, sobald eine neue Nachricht eintrifft? Kannst Du dem kleinen Symbol in der Taskleiste auch nicht wiederstehen und musst es einfach anklicken? Ich bin in der Regel der letzen Variante gefolgt. Alle paar Minuten popt ein Fenster auf, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auch wenn es keine wichtige Nachricht ist, benötigst Du doch einfach Zeit dich von einem Thema zum anderen zu begeben und wieder zurück. In der Regel könnten die Informationen auch getrost noch zwei bis zwölf Stunden warten.
    Ganz besonders in Zeiten von Handy, eMail und Twitter scheint die ständige Erreichbarkeit und Informiertheit zum guten Ton zu gehören. Ich sehe das anders: Solange es transparent ist, reicht es auch aus in regelmäßigen Abständen sich um seine Mails zu kümmern. Ich werde mich in Zukunft darauf beschränken meine Mails nur noch gegen Mittag und gegen Nachmittag abzurufen. Das ist aus meiner Sicht völlig ausreichend. Für ganz dringende Dinge gibt es schließlich auch noch andere Wege mich zu erreichen.
    Und ganz wichtig! Schalte die InfoFenster deines MailProgramms ab! Es wird dich ablenken – so oder so.
  2. Arbeit am Desktop
    Hast Du eine der tollen Office-Anwendugen mit tausend Knöpfen und Features? – Die Du eigentlich überhaupt nicht brauchst, wenn Du gerade einfach nur Text produzieren willst. Wäre es manchmal nich wünschenswert einfach nur einen ganz schlichten Schirm zu habe, auf dem Du einfach nur deine Gedanken herunter schreiben kann? Mir auf jeden Fall hilft das ungemein. Auch hier versuche ich möglichst alle Ablenkungen auszuschalten, um nicht von der Software selber oder blinkenden Icons in der Taskleiste abgelenkt zu werden (Updates, InstantMessages, …). Wer das ganze einfach mal ausprobiere möchte: Ich empfehle euch Dark Room. Ein kleines Programm das im Vollbild arbeitet und einfach nichts weiter als einen Texteditor zur Verfügung stellt. Schlicht, einfach und frei von sämtlichen Ablenkungen. Die produzierte .TXT-Datei kann man im Anschluss einfach in anderen Anwendungen weiter bearbeiten und formatieren. Aus meiner Sicht eine sehr praktische Methode.
  3. RSS
    Rss ist eine total tolle Methode um ganz viele Informationen aus den verschiedensten Quellen zusammen zu tragen. Der Trick besteht im Prinzip darin, das die Informationen zu dir kommen und du nicht alle Webseiten von Hand absurfen brauchst. Somit kann man in einem Bruchteil der Zeit schauen, ob und wo es Neuigkeiten gibt. Und genau dort leigt das Problem: Wenn Du vorher 30 Minuten gebraucht hast deine LieblingsBlogs zu besuchen um zu sehen ob es etwas Neues gibt, bist Du mit RSS in drei Minuten im Bild. Und in der gewonnen Zeit könnte man ja ein paar andere Informationsquellen anzapfen. Plötzlich hat man dank dieser Technik rund 2000 ungelesene Items aus 300 Quellen im Eingang. Und nun? Welche Artikel lesen? Welche nicht?
    Und wenn Du dabei ganz ehrlich bist, liest Du am Ende doch nur die für dich wichtigsten Artikel, oder? Deswegen habe ich mir angewöhnt meine Rss-Feeds nach Wichtigkeit zu sortieren. Eine Kategorie die ich wirklich regelmäßig lese und eine Kategorie die an zweiter Stelle steht und nur von mir gelesen wird wenn ich Zeit übrig habe und eine dritte Kategorie, bei der ich einen Blick drauf werfe wenn mir wirklich langweilig wird. Somit läßt sich die Anzahl von Informationen im Zaum halten. Dabei steht die Auswahl von persönlich wichtigen Informationen ganz besonders im Vordergrund.
  4. Ham, Bacn und Spam
    Im Grunde benötigst Du lediglich ein sinnvolles System um mit den Aufgaben und Informationen des Tages klar zu kommen. In der Literatur findest Du dazu einiges wenn Du ein wenig suchst. Ich persönlich habe mich zu einer abgewandelten Form der GID (Get It Done), bzw. Eisenhower-Methode entschlossen. Vom Prinzip her funktioniert der Ablauf ganz einfach – und darum geht es eigentlich: Einfach muß es sein.
    Sobald eine Aufgabe oder Information bei mir landet kategorisiere ich sie in eine meiner drei WichtigkeitsStufen: Ham, Bacn oder Spam. Diese Bezeichnungen habe ich aus dem Bereich der eMails genommen.
    HAM bezeichnet dabei alles was FÜR MICH wichtig und lohnenswert ist. Wenn Du möchtest kannst Du Dinge mit einem Termin/einer Zeitbeschränkung nochmal hervorheben. Aber in der Regel ist das für mich nicht notwendig.
    BACN (Bacon gesprochen) sind Dinge die ich wichtig finde – ABER NICHT JETZT. Somit sind dies Aufgaben die ich für lohnenswert erachte, aber erst später erledigen werde, sobald die Dinge mit höchster Wichtigkeit erledigt sind.
    SPAM ist genau das, was die meisten darunter verstehen: lästiges Zeug um das ich mich nicht kümmen will. Wenn es lohnenswert ist versuche ich es an jemanden zu deligieren. Ansonsten wandert es direkt in den PapierKorb.

Mit dieser Aufteilung hat sich für mich bewährt und ich schaffe es (in fast) allen Fällen meine Zeit und mein Arbeitspensum zu erledigen. Um es nochmal zusammen zu fassen, hat sich für mich bewährt Ablenkunge zu eliminieren und Prioritäten festzulegen. Die Erkenntnis, das man nicht immer erreichbar sein muss -wenn man im Vorfeld dafür gesorgt hat auch mal verzichtbar zu sein- macht meinen Kopf dann immer ganz besonders frei um mich dann wieder mit neuer Kraft an die Arbeit zu machen.

Wie schaut das bei dir aus? Hast Du eine ähnliche Strategie oder versuchst Du etwas ganz anderes? Das würde mich echt mal interessieren – denn schließlich lernt man ja nie aus 😉

Keine Kommentare

Okt 22 2007

Unternehmen sind wie Bäume voller Affen

Autor: . Abgelegt unter Wirklichkeiten

“Eine Unternehmung ist wie ein Baum voller Affen, alle auf verschiedenen Ästen, alle auf verschiedenen Höhen.
Einige klettern hoch, manche machen Unsinn und manche sitzen untätig rum.
Die Affen ganz oben schauen herunter und sehen einen Baum voller lachender Gesichter.
Die Affen ganz unten schauen nach oben und sehen nichts als Arschlöcher.”
Konfuzius

2 Kommentare

Okt 18 2006

Man kann sich auch kaputt strampeln

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Ich habe in der MittagsPause gerade auf der neuen Bodenstndigkeit einen Text gelesen.
Manche Tage sollte man einfach mal ber sich nachdenken. Ich glaube ich komme heute einfach mal nicht aus der MittagsPause zurck…
Mal sehen wen ich noch zu Kaffee, Kommunikation und Meuterei berreden kann.

Keine Kommentare

Jun 18 2006

Brückentag – langwierige Serien

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Nachdem ich ja ein wenig Mitleid bezüglich meiner freitäglichen Arbeitssituation bekommen habe, bin ich eigentlich recht frohen Mutes zur Arbeit gefahren. Ich wusste im Vorfeld bereits das ich ein wenig an der Firmenhomepage herumbasteln sollte und ein Einladungsschreiben verschicken sollte. Also alles andere als kompliziert und anspruchsvoll und zusätzlich ne Arbeit für Blöde, und das auf einem Brückentag!. Aber ich sollte mich wohl schnell eines besseren belehren lassen.
Für einen Serienbrief braucht man nämlich zwei Dinge: Einen Brief und eine Adressdatei. Leider war beides in nicht idealer Weise vorhanden. Der Brief war noch nicht fertig und die Adressen waren über die verschiedensten Formate verteilt. Mal als Excel, dann als CSV oder einfach so als PapierListe. Und: es waren ca. 1000 Datensätze! natürlich ungeordnet und nicht bereinigt. Daraus ein einigermaßen brauchbare Vorlage zu machen war schon eine Kunst für sich. Aber der eigentliche Clou des Tages stand ja noch bevor. Der Laserdrucker.
Eigentlich hatte ich das Wort „Laserdrucker“ immer in Verbindung mit schnell und kostengünstig in Verbindung gebracht. Leider musste ich feststellen das Farblaser gar nicht mal so schnell sind. Jedenfalls hat die Kiste im Büro in etwa 200 von 950 Datensätze in ca. 4 Stunden geschafft. Aber um 21.00 Uhr auf einem Freitag-Brückentag war es dann einfach mal gut. So habe ich wenigstens noch was in den nächsten Tagen zu tun. So überschlagen dauert der Druck nochmal 12 Stunden. Und garnicht zu reden von den hunderten Adresssätzen die noch nicht bereinigt sind.
Ich hoffe nur inständig das alles mit der Kuvertiermaschiene klappt. Eintüten von 2500 Seiten mach nämlich gar keinen Spaß!

Keine Kommentare

Ältere Einträge »