Sep 25 2012

Einmal Oslo und zurück – 3 Tage Colorline

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Auch wenn es jetzt schon wieder ein paar Tage her ist, wollte ich noch ein paar Sätze zu meinem Urlaub loswerden. Ich habe eine sogenannte Mini-Kreuzfahrt nach Oslo gemacht. Dabei ist man auf einem Schiff der norwegischen Colorline unterwegs, die regelmäßig die Strecke zwischen Kiel und Oslo fährt. Die Schiffe sind dabei so eine Mischung aus Kreuzfahrer und Fährschiffe, was ich für diese kurze Tour als recht angenehm empfand.

Dabei werden zu den Passagieren noch zwei Decks mit Fahrzeugen beladen. Die normalen Decks versuchen aber, ein wenig das Flair von Kreuzfahrt zu erreichen. Somit gibt es an Board alle möglichen Annehmlichkeiten, wie ein Spaßbad mit Whirlpool, FitnessCenter, Kino, Einkaufsmeile, Restaurants, Theater und Diskothek. Da das Klientel sehr gemischt ist, ist auch die Atmosphäre an Board entsprechend locker und der Smoking kann getrost zu Hause bleiben.

Für die Fahrt braucht das Schiff drei Tage und legt jeweils um 14.00 Uhr im Hafen ab. So starteten wir dann auch entsprechend nach dem Mittag Richtung Oslo. Bei strahlendem Wetter konnten wir die Kieler Förde und das Kattegat genießen. Gegen Abend erreichten wir dann die Öresundbrücke, die Dänemark und Schweden verbindet. Zu dieser Zeit waren wir gerade beim Abendessen. Die Entscheidung ist dabei auf das Buffetrestaurant des Schiffes gefallen, obwohl der Italiener, die Sportsbar oder die Tappas-Bar auch verlockend waren. Doch die Entscheidung war genau richtig: Das Essen war der Hammer! Von Qualität, Auswahl und Zubereitung war das absolut Spitze und viele normale Restaurants können sich da mal eine Scheibe abschneiden. Dieses Erlebnis sollten wir bei den kommenden Frühstücken und Abendessen bestätigen können.

Nach einer Nacht auf See erwachten wir dann mit einem Blick auf die Fjorde von Norwegen. Und hier sei gesagt: Eine Außenkabine lohnt auf jeden Fall. Bei blendendem Wetter arbeitet sich unser Schiff durch die engen Fjorde nach Oslo voran. Ich denke auch auf den Bildern sieht man, dass die Landschaft hier wie gemalt aussieht. Leider ist die Aufenthaltsdauer in Oslo ein wenig kurz um sich wirklich umzuschauen. Pünktlich um 14.00 Uhr ging es nämlich dann wieder Richtung Deutschland. Auf der Rückfahrt gab es dann tolle Eindrücke der Fjorde und des Skagerraks. Nach einem netten Abend an Bord erwacht man dann wieder kurz vor der Kieler Förde. Alles in allem ein schöner Kurz-Trip, der Lust auf mehr Kreuzfahrt macht.


Wir haben den Rest der Woche dann noch in St. Peter-Ording verbracht, um uns den Wind ein wenig um die Nase wehen zu lassen. Eine schöne Woche.

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Aug 26 2012

Liebe Brockhaus Duden Neue Medien GmbH, ist das Ihr Ernst?

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Ich bin doch ein wenig verwundert, wenn nicht sogar ein wenig verärgert. Ich habe vor gut einem Jahr – im Oktober 2011 – den Duden Korrektor in Version 8 für OpenOffice gekauft, nachdem ich schon längere Zeit mit der Vorgängerversion gearbeitet habe. Auch wenn es mal die eine oder andere kleine Schwierigkeit gab, war ich eigentlich immer zufrieden. Das hat sich in der vergangenen Woche gründlich geändert.

Ich habe nämlich im Rahmen der Neuinstallation meines PC versucht, wieder die aktuelle Version von LibreOffice und Duden Korrektor zu installieren. Office war dabei kein Problem – die Duden-Software schon. Auch nach einigen Versuchen und allen möglichen Kombinationen bin ich nicht zum Ziel gekommen und habe mich anschließend an den Kundendienst gewandt. Ihrem Kundendienst sei dabei ein Lob ausgesprochen! Ich habe eine kompetente und schnelle Antwort erhalten. Leider war der Inhalt der Antwort absolut nicht akzeptabel.

Mir wurde erläutert, dass die Probleme von der aktuell installierten Version meiner Java-Laufzeitumgebung stammen. Ich möge doch einfach Office und Java deinstallieren, danach eine veraltete Version von Java 6 erneut installieren und noch ein paar einzelnen Dateien in meinem versteckten Benutzerverzeichnis suchen und von Hand löschen. Danach könnte ich dann Office neu installieren und den Duden-Korrektor auch. Im Anschluss würde einem Update auf Java 7 nichts mehr im Wege stehen und alles sollte funktionieren. Im Notfall würde man meinen PC auch fernwarten.

Ich danke für die Mühe des Kundendienstes, der wirklich bemüht ist, aber: Ist das wirklich Ihr Ernst?

Sie möchten, das ich wilde Installations/Deinstallations-Spielchen mit lustigem Dateilöschen mache, nur weil Ihre Programmversion nicht mit einer aktuellen Laufzeitumgebung kompatibel ist? Und mit Verlaub: Java hat seine Version 7 bereits am 28.07.2011 veröffentlich – also vor mehr als einem Jahr! Vielleicht liegt ihr Kerngeschäft nicht unbedingt in der Produktion von Software, aber entweder habe ich da was falsch verstanden, oder sie nehmen billigend in Kauf das Ihr Produkt nicht funktioniert, welches Sie in Ihrem Onlineshop verkaufen. Selbst dort ist unter Voraussetzungen nicht einmal etwas von einer Java-Laufzeitumgebung erwähnt. Vielleicht habe ich aber auch irgendwie verpasst ein Update zu bekommen – und ihrem Kundendienst ist es auch nicht aufgefallen.

Alles in allem würde mich dies sehr enttäuschen, wenn ich am Ende recht behalten muss, und dies seit einem Jahr der aktuelle Stand der Dinge ist. Vielleicht helfen Sie mir und erläutern mir meinen Irrtum. Oder Sie bringen einfach einen Patch heraus oder ändern wenigstens die Erläuterung in Ihrem Onlineshop. Ich würde ihr Produkt gern wieder nutzen und empfehlen können.

Mit besten Grüßen
Dennis Schäffer

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Aug 24 2012

100% New Zealand – 100% Middle-earth

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Neuseeland startet gerade mit einer neuen Image-Kampagne durch. Natürlich wollen sie ein wenig vom zu erwartetenden Ruhm der Hobbit-Verfilmung im Dezember profitieren. Trotzdem haben Sie ein schönes Video hinbekommen, dass auf jeden Fall seine zwei Minuten Aufmerksamkeit wert ist. Ich könnte wohl auch mal wieder verreisen.

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Aug 20 2012

Noch jemand warm?

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Sommer 2012

Heute Nacht waren ungefähr 32°C in meinem Schlafzimmer – da ist an Schlafen natürlich nicht zu denken. Im  Fernsehen sagen Sie, dass es ein durchschnittlicher Sommer ist. Da ich grade mit Statistik beschäftigt bin, würde ich dann aber Fragen: und mit welcher Standardabweichung?!

40°C und 0°C sind im Durchschnitt leider genauso 20°C, wie 15°C und 25°C.

Das Bild links zeigt den Sommer vor ungefähr einem Monat bei strömenden Regen und 10°C. Von mir aus dürfte es gern ein paar Grad kühler werden. Bei dem aktuellen Wetter kann man weder denken, schlafen noch sonst irgendwas Sinnvolles anstellen. Also Daumen drücken!

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Aug 19 2012

temperaturkorrigierter Intelligenzquotient

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

SuperbokehtheorieEines muss man dem Sommer ja lassen: Was er anfänglich mit Regen und kühlen Temperaturen vermasselt hat, versucht er heute aber kräftig wieder rein zu holen. Eine Vorhersage für 40°C hatten wir auch schon länger nicht mehr.

Das bringt mich zu meinem eigentlichen Thema: dem temperaturkorrigierten Intelligenzquotienten! Kennt ihr nicht?! Das wird ein Modell, mit dem ich irgendwann man groß raus komme 🙂 Ich wundere mich, das dies noch niemand sonst entdeckt hat. Dabei ist die Formel eigentlich ganz einfach:

Eigener Intelligenzquotienten – [Umgebungstemperatur in Fahrenheit] = aktueller, temperaturkorrigierter Intelligenzquotient

Um das mal an einem typischen Beispiel zu verdeutlichen: Im Auto sind 50°C und eine Person mit einem IQ von 130 ist unterwegs. Dies würde folgendes Bedeuten:

130 – [(50°C * 9) / 5 +32)=

130 – [450/5 +32]=

130 – [90+32]=

130 – [122] = 8

Damit fällt auch ein recht intelligenter Mensch auf das Niveau von Wackelpudding zurück. Wer das mal im täglichen Straßenverkehr beobachtet wird, mein Modell mit Sicherheit bestätigen können.

Ich frage mich grade, ob es sich überhaupt lohnt am Montag in mein 40°C heißes Büro zu fahren?! Wie ist das bei euch? Noch IQ übrig, oder schon auf das Niveau von Ursuppe zurück gefallen?

photo credit: eriwst via photo pin cc

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