Archiv für die Kategorie 'Datenschutz'

Nov 26 2007

Uni Bielefeld traut weder den Studierenden noch ihren Ärzten

Autor: . Abgelegt unter Datenschutz

Jedenfalls war diese Aussage hier zu lesen:

Zu tadeln ist auch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld – stellvertretend für viele andere Fachbereiche an vielen anderen Universitäten. Es reicht dort für Studenten nicht mehr aus, eine „normale“ ärztliche Krankschreibung vorzulegen, falls sie vor einer Prüfung krank werden. Stattdessen wird gefordert, dass der Arzt die genaue Diagnose der Krankheit und die dadurch entstehende Beeinträchtigung angibt. Diese wird dann an das Prüfungsamt weitergegeben, das anschließend entscheidet, ob der Student an der Prüfung teilnehmen kann oder nicht. Die letzte Entscheidung über eine Prüfungsfähigkeit liegt also bei der Universitäts-Verwaltung, nicht beim behandelnden Arzt. Universitäten stellen sich damit über die Schweigepflicht und Urteilsfähigkeit von Ärzten.
[Quelle: BigBrother Awards | Florian Glatzner]

Schon nicht schlecht!

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Sep 27 2007

Du bist Google

Autor: . Abgelegt unter Datenschutz,Medien

So titelte jedenfalls vor kurzen die FAZ. Grund dafür war die Öffnung von Facebook.com für Suchmaschinen.

Facebook.com ist das größte SocialNetwork im englischsprachigen Raum. Neununddreißig Millionen Nutzer sind auf dieser Plattform miteinander verbunden, um zu kommunizieren, Fotos und Videos auszutauschen. Das Ganze ist also das große Vorbild von StudiVZ oder SchülerVZ.

Facebook öffnet in Kürze die Tore für Suchmaschinen und somit die Tore für das Indezieren von Millionen von Nutzer, Verbindungen, Bildern und Verlinkungen. Somit dürfte es bei der Personensuche eine ähnliche Entwicklung wie bei Wikipedia geben: Die ersten Einträge bei Personen-/ Namenssuchen dürften in der Regel von Facebook stammen – mit Lebenslauf, Foto und allen passenden Peinlichkeiten.

Na prost Mahlzeit! Und viel Erfolg bei kommende Bewerbungen 😉
Aber bei StudiVZ stört es ja auch niemanden…

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Mai 26 2007

Anonym Surfen – IP-Adressen verstecken

Autor: . Abgelegt unter Datenschutz,Medien,Software

Wie bei deiner PostAnschrift hast du auch im Internet eine eindeutige Adresse: Die sogenannte IP-Adresse.
Diese Adresse sorgt dafür -wie bei der echten Post-, dass die für dich bestimmten (Daten-)Pakete auch wirklich bei dir ankommen. In der Regel hat jeder von euch eine dynamische IP-Adresse. Diese wird euch von eurem InternetAnbieter zugewiesen und ändert sich in der Regel jedes mal wenn ihr euren PC anschaltet.
Jedes Land und auch jeder Anbieter hat eine ganz bestimmte „IP-Range“ zur Verfügung. Also eine festgelegte Anzahl und Art von Adressen die vergeben werden können. Somit ist es sehr leicht heraus zu finden aus welchem Land und von welchem Anbieter aus ein Internetdienst oder eine WebSite aufgerufen wurde. Für jeden Nutzer ist es somit ziemlich einfach den ungefähren Standort seiner Besucher nach zu verfolgen. In der Regel ist aber beim Anbieter Schluss. Dieser speichert aber sehr wohl alle weiteren Daten. In Protokollen wird sehr genau festgehalten welchem Kunde zu welcher Zeit welche IP-Adresse zugeteilt wurde. Theoretisch dürfte eine solche Information in Deutschland nur gegen richterlichen Beschluss verfügbar sein. Hier erreichen wir aber einen Bereich der mehr mit Glauben als mit Wissen zu tun hat. Dank der Vorratsdatenspeicherung könnten solche Daten bis zu sechs Monate zu Verfügung stehen.

Mittlerweile gibt es die verschiedensten Ansätze um seine IP-Adresse zu anonymisieren. Weiterlesen »

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Mai 20 2007

Anonym Surfen – Informationen im HTTP-Header

Autor: . Abgelegt unter Datenschutz,Medien

Jedes mal wenn du eine Seite ausrufst, überträgt dein Browser einige Daten an den Server des Anbieters. Ähnlich wie bei den Scripten und Cookies (hier und hier erläutert) können diese Daten für statistische Zwecke genutzt werden. Dies kann es leichter machen dich und dein Surfverhalten zu identifizieren.

Bei den Informationen handelt es sich im Grunde um die Grunddaten deines Browsers. Hierbei können -ähnlich wie bei Scripten- deine Auflösung und dein Browser, sowie dein Betriebssystem ausgelesen werden. Ebenfalls ist es möglich zu erfahren welche Seite du als letztes besucht hast: den Referrer. Einige kennen diesen Referrer vielleicht aus dem StatistikProgramm ihres Blog oder ihrer WebSite. Weiterlesen »

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Mai 06 2007

Anonym Surfen – Scripte als Datensammler

Möchte man seine Daten im beim surfen im Internet möglichst für sich behalten, sollte man sein Augenmerk nicht nur auf Cookies richten. Eine weitere Möglichkeit um Daten von Nutzern zu sammeln sind Scripte und aktive Inhalte.

Heutzutage bieten immer mehr Webseiten interaktive und schön animierte Funktionen an. Manche Anbieter wie Map24 oder GoogleMaps bestehen eigentlich nur noch aus interaktiven Inhalten. Doch über klassisches HTML sind diese Inhalte nicht mehr abzubilden. Dafür benötigt man Scripte: kleine Programme und Funktionen die auf den PC des Nutzers übertragen und dort ausgeführt werden. Ein klassisches Beispiel wäre hier das weit verbreitete JavaScript von Sun Mircosystems.

Diese kleinen Scripte führen also vorwiegend nützliche WebAnwendungen auf dem PC des Nutzer durch. Doch öffnet man auch Tür und Tor für andere Funktionalitäten. Weiterlesen »

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