Feb 04 2009

Studiengebühren an der Uni Bielefeld bleiben

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Der Senat der Universität Bielefeld hat in seiner heutigen Sitzung eine neue Studienbeitragssatzung verabschiedet. Der bisherige Studienbeitrag in Höhe von einheitlich 350 Euro pro Semester wird damit auch künftig erhoben. Die Neufassung der Satzung wird ab kommendem Sommersemester unbefristet gültig und löst die auslaufende Übergangsregelung ab.
[Quelle: uni-bielefeld.de]

Damit zahlen alle Studierenden weiterhin circa 550€ Gebühren pro Semester – Tendenz steigend. Bis jetzt stiegen die Gebühren für Bahnkarte und Verwaltung jedes Jahr um rund 10-15€ an. Der Betrag bleibt also weiterhin eine ordentliche Hürde für viele Studierende. Schönen Dank an die CDU/FDP-Landesregierung, die diese Kosten erst ermöglicht hat. Wird Zeit für eine Abwahl.

3 Kommentare

  • Studiengebühren hin oder her, ich bin dafür das eine einheitliche Regelung innerhalb Deutschland getroffen werden sollte. So gäbe es keine Abwanderung der Studenten in verschieden Bundesländer wo diese ihr Vorteile nutzen und ansässige Studenten müssen dann schauen das sie noch einen Studienplatz bekommen.

    • Dennis Schaeffer

      Ich wäre für eine bundesweite Abschaffung: Bildung ist nach allgemeiner Meinung eine der wichtigsten Ressourcen unserer Republik. Da ist es für mich unverständlich, warum darauf Strafzölle gezahlt werden. Und selbst wenn die Gebühren zu Finanzierung nötig sind, gibt es internationale Modelle die aus meiner Sicht besser funktionieren. Ein Beispiel wäre eine AkademikerSteuer, bei der vom Einkommen ein kleiner Prozentsatz an einen Bildungsfond zurückfließt. Wer später also ordentlich verdient, zahlt mehr. Wer es nur zum TaxiFahrer geschafft hat, zahlt entsprechend weniger. Wahrscheinlich gibt es aber sogar noch bessere Modelle, die mir noch gar nicht bekannt sind.