Nov 26 2007

Uni Bielefeld traut weder den Studierenden noch ihren Ärzten

Autor: . Abgelegt unter Datenschutz

Jedenfalls war diese Aussage hier zu lesen:

Zu tadeln ist auch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld – stellvertretend für viele andere Fachbereiche an vielen anderen Universitäten. Es reicht dort für Studenten nicht mehr aus, eine „normale“ ärztliche Krankschreibung vorzulegen, falls sie vor einer Prüfung krank werden. Stattdessen wird gefordert, dass der Arzt die genaue Diagnose der Krankheit und die dadurch entstehende Beeinträchtigung angibt. Diese wird dann an das Prüfungsamt weitergegeben, das anschließend entscheidet, ob der Student an der Prüfung teilnehmen kann oder nicht. Die letzte Entscheidung über eine Prüfungsfähigkeit liegt also bei der Universitäts-Verwaltung, nicht beim behandelnden Arzt. Universitäten stellen sich damit über die Schweigepflicht und Urteilsfähigkeit von Ärzten.
[Quelle: BigBrother Awards | Florian Glatzner]

Schon nicht schlecht!


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3 Kommentare

3 Kommentare zu “Uni Bielefeld traut weder den Studierenden noch ihren Ärzten”

  1. Janam 27. November 2007 um 08:39 1

    Dabei scheint es sich (leider) um gängige Praxis zu handeln, dass die Hochschulen den „einfachen“ Ärzten nicht trauen – Bei mir war es zumindest auch so, als ich zu meiner Matheklausur krank wurde (FH Hannover)und mir hinterher eröffnet wurde, dass ich ein Amtsarztattest gebraucht hätte. Bei meiner Freundin (Uni Greifswald) musste auch der Amtsarzt herhalten, weil der sie normalerweise behandelnde Arzt anscheinend auch nicht glaubwürdig genug ist. Zusätzlich musste Ihre Diagnose dann noch vom Prüfungsamt ‘abgesegnet’ werden.
    Gute Nacht!

  2. JGGam 27. November 2007 um 15:06 2

    Also Amtsarzt ist ja eine Sache und theoretisch “gutes Recht” aber der Teil das dann die Uni Verwaltung urteilt kann ja nicht so wirklich rechtens sein..

    nett nett^^

  3. Chellenaam 5. Dezember 2007 um 09:54 3

    Teilweise muss man an der Uni Bielefeld auch den Arzt der Uni aufsuchen, der einem dann das Attest ausstellt…Tja, anscheinend sind Studenten wohl ziemlich häufig krank, wenn es um Prüfungen geht…Die Frage ist nur, liegt es an der schlechten Vorbereitung oder ist es tatsächlich so, dass die psychischen Belastungen so hoch sind, dass so viele Studenten psychosomatisch-bedingte Krankheiten bekommen…?

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