Okt 28 2007
Thor Heyerdahl – Reisebericht Teil 2
3. Tag | 10.10.2007
Nachdem wir nach den ersten zwei Tagen vor Damp angekommen waren, sollte heute ein Tag unter Segeln beginnen. Der Wind war zwar auch heute nicht besonders stark, reichte aber aus um die Thor in Fahrt zu bringen. Der Kapitän steuerte das Schiff an diesem Tag möglichst weit in Richtung Norden. Die einzelnen Wachen versuchten sich weiter an ihren Segeln und sonstigen Aufgaben und schafften es nun langsam auch ihr Können auf einen akzeptablen Stand zu bringen.
Eine weitere wichtige Aufgabe dieses Tages sollte die Vorbereitung der kommenden Expedition sein. Bei dieser Expedition sollten sich die einzelnen Wachen drei Tage lang in einem Schlauchboot behaupten und einen gemeinsamen Zielpunkt erreichen. Um diese Reise zu bestehen hatten die Wachen die Möglichkeit Ausrüstungswünsche zu äußern. Nachdem die Wachen am Startpunkt ihr Schlauchboot bestiegen haben, würde die Thor Heyerdahl dann den gemeinsamen Treffpunkt ansteuern um die Schlauchboote wirklich allein zu lassen. Diese Reise sollte etwa 12 Seemeilen (etwa 22km) lang sein.
Tag 4 | 11.10.2007
[Bild nicht gefunden]An diesem Morgen erreichte die Thor Heyerdahl den Lyo Krog, eine Bucht am westlichen Rand der “dänischen Südsee”. Von hier aus sollte die Expedition der nächsten Tage beginnen. Nachdem wir am gestrigen Abend noch einige Zeit auf die Planung verwendet hatten, sollte es heute losgehen. Die Verpflegung packten wir in ein paar Wasserdichte Tonnen. Betrachtete man die Menge, hätten wir locker doppelt so lange oder eine weitere Fußballmannschaft mit dem Futter versorgen können. Aber auch wenn wir nicht wollten, so wurden wir doch genötigt diese Mengen einzupacken. Ebenso verluden wir für unserer achtköpfige Wache etwa 50 Liter Wasser.
[Bild nicht gefunden]Von unserer Wunschliste bekamen wir noch einige Tampen, eine Plane, ein Stück Segeltuch, ein paar Erdnägel, einen Klappspaten, zwei Gaskocher, Geschirr und Toilettenpapier. Natürlich packten wir noch ein paar selbst mitgebrachte Gegenstände ein. Natürlich durfte ein Notzelt, eine Elefantenhaut(Plane), ein Poncho, GaffaTape, Fernglas, Karte & Kompass sowie diverse MultifunktionsMesser nicht fehlen. Gegen Mittag sollte es losgehen…
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2 Kommentare
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Ach das viele Wasser war ja nicht verkehrt. So konnten wir wenigstens trinken, wann uns danach war ohne uns groß Sorgen machen zu müssen, wann wir Wasser zu sparen haben. Hat ja sehr gut gepasst von der Menge her.
Ein hoch auf das Gaffatape und den Klappspaten!