Sep 27 2007

FunktionsKleidung – ein Paradoxon

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

Manchmal wundere ich mich, ob ich meine Welt so viel anders konstruiere, als andere Menschen. Ich merke das immer wieder wenn ich versuche einzukaufen und mein sauer verdientes Geld unter das Volk zu bringen. Da ich bekanntlich im Moment dabei bin meinen Turn auf der Thor Heyerdahl vorzubereiten prüfe ich grade den Zustand meiner Ausrüstung und Bekleidung. Leider musste ich dabei feststellen das viele Kleidungsstücke auf magische Weise eingelaufen sind – nach 2 Jahren…

Jedenfalls war ich willens mal wieder ordentlich Geld für FunktionKleidung auszugeben. Das sind diese tollen HighTechDinge in denen man besser schwitzt, die schneller trockenen und nur halb soviel wiegen. Angefangen bei der RegenJacke bis zu den Hosen: Die gibt es nicht in großen Größen!

Ist das nicht paradox? Die Menschen die man mit ordentlicher SportKleidung die Freude an der körperlichen Betätigung erleichtern sollte bekommen nix über Größe 56! Was für ein Blödsinn!

Wenn du bei 58-60 (XXL) liegst ist das ein reines Hoffen und Rumprobieren. Und wenn man sich nicht viel Mühe gibt, bleibt man doch beim alten BaumwollShirt -im wahrsten Sinne des Wortes- kleben. Und ich dachte Deutschland wird zu dick? Den Markt hat wohl noch keiner entdeckt? Jedenfalls nicht bei brauchbarer Outdoor und FreizeitKleidung.

2 Kommentare

  • Ich kann dich vollkommen verstehen, ich musste auch schon einige Male auf die Herrenabteilung zurückgreifen, weil nicht nur Breite, sondern auch Länge ein Problem darstellten.
    Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen, dass gerade eine Studie läuft, in der die Leute neu ausgemessen werden. So will man den „Durchschnitts-Deutschen“ ermitteln um dann endlich mal die Größen anzupassen. Dann wollen wir mal hoffen, dass sie die richtigen Leute messen 😉

  • rrz

    dir ist klar, dass gerade die „dicken“ eben keine zielgruppe für sportbekleidung darstellen? schonmal dicke jogger, radfahrer etc gesehen?? so gut wie nie..