Sep 27 2007

Ciando – Kostenlose Bücherleihe für Studenten der Universität Bielefeld

Autor: . Abgelegt unter Universität

Dank Marco bin kürzlich auf ein interessantes Angebot der Universitätbibliothek Bielefeld gestoßen. Seit einiger Zeit testet unsere Bibliothek den digitalen Verleih von Büchern.

Dabei ist das Prinzip eigentlich sehr einfach: Ciando.com stellt eine Auswahl von Büchern zum Download zur Verfügung. Im Moment sind es in der TestPhase um die 1000 Bücher. Nachdem man sich kostenlos angemeldet hat, kann man sich bis zu vier Bücher zur gleichzeitigen Ausleihe auswählen. Diese kannst du dann als .PDF-Dokument herunterladen und zeitweise auf deinem Rechner speichern. Die Leihfrist beträgt in der Regel vier Tage. Danach laufen deine digitalen Rechte an der .PDF-Datei ab un du kannst sie -auf legalem Wege- nicht mehr öffnen; hast also das Buch quasi automatisch zurück gegeben. Es ist aber möglich aus der Datei zu kopieren oder das Dokument teilweise oder gesamt auszudrucken.

Aus meiner Sicht mal wieder ein Schätzchen auf das mich Marco da hingewiesen hat. Ich liebe es einfach unkompliziert und mobil meine Recherchen anzustellen.
Und Drucken ist tausendmal cooler als kopieren! 🙂

[Hier] der Link

3 Kommentare

  • Der Tipp ist ja goldwert! Danke!

  • Super. Ich hab mich schon ein bisschen auf der Seite umgeschaut, werde mir da gewiss demnächst mal ein eBuch ausleihen. Tak!
    PS: Ich hab grad mal bei Google „in Mutterschutz geht“ eingegeben. Auf Platz sieben der empfohlenen Links war dieser Blog.

  • Andre

    Tjaaa, wie immer liegt der Grund dieser Wahrnehmung wahrscheinlich zwischen meinen Ohren. Ich find’s zwar grundsätzlich toll, aber in der Umsetzung doof. Ich habe mir jetzt drei Bücher ausgeliehen und bei meinem Versuch damit zu arbeiten zwei zerschossen, die ich in meinem Konto nicht noch einmal downloaden kann.

    Zusätzlich sind die eBooks jetzt vier Tage nicht mehr ausleihbar. Ich versteh‘ das so, dass immer nur eine Datei jeden Buches zum Download bereit steht. Da das wahrscheinlich nicht an meinem Unvermögen im Umgang mit der Anwendung sondern am Urheberrechtsschutz liegt, find‘ ich das besonders dämlich, da das digitale Vorhandensein ja gerade dazu führen sollte, dass das Dokument immer verfügbar ist und nicht dauernd entliehen, wie in der Bib. Noch dämlicher wird’s, weil ich die „entliehenen“ Medien nicht vormerken kann.

    Weiterhin dämlich ist, dass ich die heruntergeladene Datei nicht auf einen anderen Rechner übertragen kann, bzw. nur mit einer komplizierten Registrierung bei Adobe, die ich mir nicht angetan habe. Auf Wiedersehen also papierfreies Büro, denn drucken in PDF geht natürlich auch nicht.

    Also: Toller Gedanke, aber nur begrenzter nützlich als erwartet.