Sep 28 2006

Steinschlag bei der deutschen Bahn

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte

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Heute wre ich doch um ein Haar einem Steinschlag zum Opfer gefallen.

Auf meinem Weg zur Arbeit habe ich – wie so hufig – einiges an WarteZeit an einem Bahnhof der deutschen Bahn verbracht. Da KundenZufriedenheit ja ein wichtiger Punkt fr Unternehmen ist, wurde heute unser Bahnhof auf Vordermann gebracht.

Ein Bediensteter war mit einem Rasentrimmer auf dem BahnSteig unterwegs und versuchte das Unkraut mit seinem bezingetriebenen Werkzeug zu entfernen. Der Trick bei diesen Trimmern ist der schnell rotierenden, dnne Faden, der einfach alles zerkleinert und wegschleudert. Wer hat als Kind nicht schon mal mit einem Stock auf Unkraut eingeschlagen? So hnlich funktioniert das.

Auf meinem Bahnhof gibt es so ein lustiges, offenes WarteHuschen, das ich gegen 11:00 Uhr mit Studenten und Rentnern bevlkerte (Mit wem auch sonst?). Der lustige KantenSchneideOnkel nherte sich auch immer weiter. Der Nachteil bei seinem Arbeitsgert: Auch smtlicher Splitt,Kies und Kleinkram wird wild durch die Luft gewierbelt. Jedenfalls schlug immer mehr Splitt und kleine Steine gegen die SeitenScheibe unseres WarteHuschens.

Mit meinem Vertrauen in die Menschheit dachte ich ja:

„Der hrt gleich auf, ansonsten kriegen die alten Leute ja den ganzen Splitt ab. Und ICH auch. So bld wird der nicht sein!“

Weit gefehlt. Der HornOchse mhte uns schleuderte tapfer weiter. Der Splitt flog allen um die Ohren. Aber das bekmmerte den guten Herrn nicht.
Da ist mir doch glatt der Kragen geplatzt. Anscheinend war mein Ton recht unfreundlich ,was auch erklren wrde warum mich danach alle so eingeschchtert angeschaut haben. Jedenfalls brllte ich den Flegel in aller Lautstrke an, warum er wohl seine Schutzkleidung mit Helm und Sichtschutz tragen wrde?

Wegen Arbeitsschutz, damit ich nichts ins Auge bekomme…

Damit ER nichts in die Augen bekommt? Da war endgltig vorbei! Jedenfalls habe ich laute und unschne Dinge gesagt. Der BahnMann ist dann schleunigst abgezogen und hat so getan als msste er sein Gert warten – am anderen Ende des Bahnsteiges…

Gutes Personal ist echt schwer zu bekommen. Gut das sich Minister Tiefensee mit der „Arbeitslose als SicherheitsPersonal“ nicht durchgesetzt hat.

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