Sep 13 2006
Flotter Dreier auf dem Rasen
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Nicht was ihr gleich wieder Denkt! Das ganze nix mit Gruppensex zu tun. Jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne.
Wir haben das schöne Wetter genutzt und waren im Tierpark Kalletal. Das ist gleich bei mir um die Ecke. Und ich habe es in meinem Leben nicht geschafft den Tieren mal einen Besuch abzustatten.
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Jedenfalls hat sich das ganze auch nicht wirklich gelohnt. Der Eintritt von 5€ pro Person war ordentlich für einen TierPark. Und viele der Tiere haben mir ganzschön Leid getan. Der ganze Park sah echt heruntergekommen aus. Damit will ich nicht sagen dass es dreckig war. Aber die meisten Gehege waren einfach alt und man konnte deutlich sehen dass hier einfach das Geld fehlt.
Am meisten taten mir die Bären Leid, die zu dritt in einem Gehege lebeten das mal gerade so groß wie meine Wohnung war. Sowas darf eigentlich nicht sein. Somit bleibt ein fader Nachgeschmack…
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3 Kommentare
Hallo Blutender Engel,
herzlichen Glückwunsch zu ca. 200 qm Wohnung, hat nicht jeder Mensch .
Bevor du versuchst, in den Gesichtsausdruck ( für die meisten Menschen nicht lesbar ) eines Bären etwas hinein zu interpretieren solltest du dich erst einmal Sachkundig zu machen. Wo hast du denn dies schwere Wort gelesen ?
Weißt du auch nur Ansatzweise, was Hospitalismus bedeutet ? Meinst du möglicherweise stereotypes Verhalten ? Wenn ja, informiere dich bitte erst einmal vor Ort, woher die Bären kommen und was sie heute machen.
Deine Kommentare sind für die Bären möglicherweise nicht gerade förderlich, da deine Leser dadurch der Meinung sein könnten, das es den Bären schlecht geht und sie einen Besuch aufgrund deines Kommentares ablehnen. Weniger Einkünfte erschweren es möglicherweise, das von seiten der Betreiber weiterhin Tierschutz-Fälle in der zur Zeit üblichen Weise behandelt werden werden können.
Wie schnell könnte ich schreiben, das “Dunkle Horizonte” eventuell auf mich ein wenig ungebildet wirken, aber dennoch Fremdwörter, deren Sinn
nicht kausal hinterfragt wird nutzt…………………………………………..
Servus Beastmaster!
Möchtest Du nun wirklich eine Fachdebatte über klinische Psychologie mit mir führen? Da ich kein Tierpsychologe bin sind für mich die Begriffe aus meinem Fachbereich am nahe liegensten. Und da ist Hospitalismus eine nicht unpassende Beschreibung, da unter vielen anderen folgende Symptome häufig beobachtet werden:
+ passive Grundstimmung, Teilnahmslosigkeit bis zur Apathie
+ motorische Unruhe und Stereotypien (im Kreis laufen, Selbstverletzung,…)
Und da taucht dann auch dein stereotypisches Verhalten auf. Bei Tieren spricht man eher vom Kasper-Hauser-Syndrom. Aber wie du ja beschrieben hast, vermenschliche ich Bären scheinbar
Und das mir der Tierpark nicht gefallen hat: Tja, das ist meine Meinung. Und wer welches Verhalten bezüglich eines Besuchs daraus ableitet: Jeder muss sich seine freie Meinung bilden.
Grüß Gott Erleuchteter,
keinesfalls möchte ich eine unfruchtbare Diskussion mit dir führen.
Woher weist du, das ich Psychologe für Nicht-Menschliche Tiere bin?
Deine Meinung wollte ich keineswegs in Abrede stellen, sondern lediglich darauf hinweisen, das Tiere einen apathischen Eindruck erwecken weil sie
dummerweise schlafen. Das kann natürlich nicht jeder sofort erkennen, da muss Mann/Frau ja erst mal drauf kommen…
Mich irritiert doch auch nur,das die von dir beobachteten Tieren ” teilnahmslos
und gleichzeitig unruhig im Kreis laufen” weil sie vielleicht ihren Futterspender sehen oder erwarten? Deine freie Meinung sei dir gegönnt, aber urteile nicht über Tatsachen, deren Hintergründe du nicht kennst. Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten und es liegt mir fern, dies zu tun. Nun noch ein wenig Informationen zum Thema:
Kürzlich hat eine sogenannte ” Tierschützerin ” das Verlangen gespürt, ein wenig Medienaufmerksamkeit zu erhaschen und in der Presse zu agieren. Sie hat ebenfalls die Bärenhaltung beanstandet und gleich 2 sogenannte “Tierschutzorganisationen” ( 4Pfoten & Peta ) vor ihren Karren gespannt (siehe z.B. Mindener Tageblatt ). Im Gegensatz zu dir war sie noch nicht einmal vor Ort, sondern hat sich auf dubiose Quellen berufen, was zur Folge hat, das sich Ihre beste Freundin 2mal von den “ach so schrecklichen” Haltungsbedingungen überzeugt hat und nun die Freundschaft aufgrund ihrer eigenen Erkenntnisse aufkündigt. Der Schuss ging nach hinten los, denn jene Frau hat den Besucherandrang nicht verhindert, sondern verstärkt. Im Namen der Tiere auf diesem Wege ein ” Dankeschön ” für fehlgeleitetes Engagement. Leider hab ich jetzt keine Zeit mehr für dich, weil die Bären spazieren gehen möchten. Das ist wichtiger als alles Andere. Vielleicht trifft man sich ja mal im Tierpark Kalletal und kann dann Erfahrungen mit menschlichen oder nichtmenschlichen Tieren
austauschen.
Beastmaster