Das PAL-Feld (Problem-Anderer-Leute-Feld, im Original SEP-field) dient im “Anhalter durch die Galaxis”-Roman zur Tarnung von Raumschiffen oder Ähnlichem. Es ist im Anhalter-Universum viel einfacher und wirkungsvoller als ein normales Unsichtbarkeitsfeld (und kann obendrein über hundert Jahre lang mit einer einfachen Taschenlampen-Batterie betrieben werden) durch den natürlichen Hang der Menschen, in allem ein Problem anderer Leute zu sehen. Ein PAL-Feld beruht auf der angeborenen Neigung der Leute, nicht zu sehen, was sie nicht sehen wollen, nicht erwartet haben oder nicht erklären können. Sie erklären es einfach zum Problem anderer Leute und nehmen es deshalb schlicht nicht wahr.
Heute wäre ich doch um ein Haar einem Steinschlag zum Opfer gefallen.
Auf meinem Weg zur Arbeit habe ich – wie so häufig – einiges an WarteZeit an einem Bahnhof der deutschen Bahn verbracht. Da KundenZufriedenheit ja ein wichtiger Punkt für Unternehmen ist, wurde heute unser Bahnhof auf Vordermann gebracht.
Ein Bediensteter war mit einem Rasentrimmer auf dem BahnSteig unterwegs und versuchte das Unkraut mit seinem bezingetriebenen Werkzeug zu entfernen. Der Trick bei diesen Trimmern ist der schnell rotierenden, dünne Faden, der einfach alles zerkleinert und wegschleudert. Wer hat als Kind nicht schon mal mit einem Stock auf Unkraut eingeschlagen? So ähnlich funktioniert das.
Ich habe ja vor ungefähr zwei Wochen mein Betriebssystem auf Linux-Basis gestellt. Obwohl es nicht das erste Mal war, bin ich doch immer wieder voll Vorfreude. Meistens war diese Vorfreude schell verflogen, weil irgendwas nicht funktioniert hat.
Aber es hat sich echt was getan. Und ich bin ziemlich begeistert. BüroProgramme, CDs brennen, Projekte planen, Musik hören und so ziemlich alles was ich so brauche klappt ohne Mucken.
Leider laufen die wenigsten propertiären Softwaren unter einem Linux-Kernel. Zum Spielen und Arbeiten muß ich leider immernoch auf meinen LapTop zurückgreifen. Ich hoffe aber da tut sich bald mal was.
Horizont 1000 mal hab ich mich betrogen 1000 mal hab ich dich gekränkt 1000 mal zu viel gelogen 1000 mal alles verdrängt alles alles alles verdrängt
Als ich so durch das abendliche Fernsehprogramm gezappt habe bin ich über einen Bericht über das GiftmüllVerbrechen an der Elfenbeinküste gestoßen.
Obwohl man schon seit Tagen immer weniger darüber hört, hat mich dieser Bericht wirklich aufgeregt.
Zur Erinnerung:
Ein von der belgischen Firma Trafigura gechartertet Frachter hat, nach UN-Angaben, auf 14 Deponien in der Hafenstadt Abidjan anscheinend illegalen Giftmüll entsorgt. Nach Angaben des ivorischen Gesundheitsministeriums starben bisher sieben Menschen an den Folgen der Verseuchung. Mehr als 23.000 Menschen hätten sich bislang in Krankenhäusern behandeln lassen. [Quelle: ZDF.de]