Jun 03 2006

SuchmaschinenBetreiber als Verrter an der Freiheit!

Autor: . Abgelegt unter Dunkle Horizonte,Medien

Suchmaschinenbetreiber haben „demokratiefreundliche“ Menschen an die Staatsorgane verraten!

In einem Bericht der schweizer Fernsehens habe ich heute einen Artikel ber Yahoo! gelesen. Dabei ging es um den Verrat von kritischen, persnlichen Daten an die Regierung der Volksrepublik China.
Unlngst hat die britische Journalistengewerkschaft NUJ zu einem Boykott des Medienunternehmens Yahoo! aufgerufen. In Gerichtsurteilen war Yahoo als Zutrger von Informationen genannt worden, die China zur Ermittlung von Demokratiebefrwortern dienten. Einige von ihnen wurden angeklagt und inhaftiert. Im Original heist es hierbei:

The search portal provided information to Chinese authorities that helped identify and prosecute several journalists and pro-democracy writers.

Shi Tao was sentenced to 10 years in prison for forwarding a government email to the foreign press. The authorities had tried to warn journalists of the ‚danger‘ posed by the return of dissidents on the 15th anniversary of the Tiananmen Square massacre.

Jiang Lijun was sentenced to four years in November 2003 after Yahoo! provided information that helped identify him. He was sentenced for writing articles that called the Chinese government „autocratic“ and said that he favoured a western-style democracy.

Weitere Beispiele sind auf der WebSite der NUJ zu finden.

Ich kann diesen Boykott nur untersttzen! Meiner Meinung nach ist der Angriff auf den Datenschutz ein Angriff auf die Freiheit jedes Menschen. Ich finde es schon einen echten Hammer, wenn groe Unternehmen, die immer den Schutz der Privatssphre garantieren, pltzlich so tun als ob „sie keine andere Wahl“ gehabt htten. Und Yahoo ist keine Einzefall:

Auch die Betreiber der Internetsuchmaschine Google kooperieren mit China wer in China Begriffe wie Tienanmen oder Falun Gong sucht, erhlt entweder eine Fehlermeldung oder wird auf regierungsfreundliche Seiten umgeleitet.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die in China praktizierte Online-Zensur als neue Bedrohung der Freiheit bezeichnet. Derartige Praktiken seien auch aus Tunesien, Vietnam, dem Iran, aus Israel und den Malediven gemeldet worden, hiess es weiter. (Quelle: SF)

Und da soll man noch glauben das unsere Daten „sicher“ und „vertraulich“ behandelt werden? Sptesten wenn Geld, Marktanteile oder Machtinteressen im Spiel sind ist das, meiner Meinung nach, sowieso alles belanglos. Oder etwa nicht?

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