Google kauft Writely
Google kauft Writely, eine browserbasierene Textverarbeitung.
Beim stöbern im Netz bin ich bei Bejamin Stocker auf einen weiteren Artikel über Google gestolpert. Auf dem offiziellen GoogleBlog wurde bekannt gegeben das der entsprechnde Firmen und Produktkauf getätigt wurde.
Im Werbeslogan lautet es frei übersetzt:
Greife von überall und zu jeder Zeit auf deine Dokumente zu. Speichere, teile und veröffentliche deine Texte.
Im Angesicht dessen, wie sich die Marktstrategie von Google entwickelt frage ich mich nur, wer da was mit wem teilt? Und wie es mit dem Datenschutz ansich aussieht…
Ein weiterer Schritt im GoogleImperium!
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am 10. März 2006 um 14:49 Uhr.
Die Dokumente müssen nicht zwingend auf einem Server sein, sie können auch weiterhin lokal gespeichert werden. Wird aber ein Dokument via Browser mit einer Remote-Anwendung geändert, muss die Frage nach dem Datenschutz schon gestellt werden.
Der neue Schachzug zeigt vor allem eines: Google will um jeden Preis auf den Desktop. Dort hat Microsoft immer noch eine Monopolstellung und das schmeckt Google nicht. Denn wenn sie weiter wachsen wollen, müssen sie Microsoft ein Stück von der Desktop-Dominanz abjagen. Ich wette, dass Google schon in den kommenden Wochen weitere wichtige Desktop-Anwendungen und irgendwann auch ein eigenes OS lancieren wird.
am 10. März 2006 um 15:01 Uhr.
Ich finde den Datenschutz schon bedenklich. In dem Moment wo Daten remote geändert werden können, muß irgendwie auf sie zugegriffen werden. Und schließlich ist dieser Zugriff ja eines der Werbeargumente. Ansonsten könnte man ja jedes andere Office Produkt nehmen und hätte den gleichen Erfolg.
am 10. März 2006 um 15:03 Uhr.
GRUSELIG,
ich finde ja Microsoft, einen Konzern der quasi auf fast jeden Rechner anwesend ist, schon für bedenklich. Aber noch ein weitere Riese der sich auf meinem Desktop breit macht, das sehe ich nicht die Zeilen erfüllt das Konkurenz das Geschäft belebt. Da geht es eher um einen Konsumkrieg, sonst nichts. Wen nur zwei sich Prügeln ist das auch keine Massenschlägerei, sondern es gibt viele hilflose unbeteiltigte…
am 10. März 2006 um 15:59 Uhr.
Es gibt aber auch das Sprichwort: “Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte”. Es ist sicher nicht falsch, im Dritten FOSS & Co. zu sehen, da ist eben – wie der Name es schon sagt – alles offen und transparent. Ich jedenfalls würde meine Daten nicht einer Anwendung anvertrauen, welche zum speichern ein proprietäres Format verwendet und bei der ich nicht weiss, ob und wann sie “zuhause anruft”…
Es gibt ein Leben jenseits von Google und MS, alles was es dazu braucht, ist der Wille, sich mit Technologien abseits vom Mainstream auseinanderzusetzen.
am 10. März 2006 um 16:47 Uhr.
Wir wissen das, die beiden Riesen das, aber ich befürchte eben jene die den Mainstream nutzen Wissen es eben nicht, und wen sie es wissen werden die meisten aus bequemlichkeiten es dennoch nicht nutzen.
Sonst hätte sich Microsoft auch nicht derartig durchgesetzt, alternativen gab es, und vielleicht würde ReactOS (ein freies Windows XP-System) sich auch schneller entwickeln…
Daher finde ich es auch gruselig, wir sind vom Wohlwollen Unwissender Abhängig…!